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Stop-Stottern — Die Therapie gegen Stottern

"Früher habe ich mir beim Stottern die Zunge blutig gebissen." Das ist eine Tatsache. Aber es war auch ein Weckruf. Ich wollte eine Lösung. Unbedingt. Viele Therapien gegen Stottern hatten bei mir keinen Erfolg. Dann habe ich gedacht, gelernt, gearbeitet. Und es war möglich, fließender und leichter zu sprechen und das Stottern in den Griff zu bekommen. Ein überwältigendes Gefühl. So viel Glück!

Zwerchfell Animation

Zwerchfell im Körper

Die Zwerchfell-Animation hilft Dir, Dich völlig auf das Atmen zu konzentrieren. So bereitest Du Dich vor, um dann ohne Stottern sprechen zu können. Du lernst, Deinen Atemrhythmus und die Bewegung der Flanken zu beherrschen. Das Zwerchfell-Training gibt es hier:

Meditation gegen Stottern

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Die Trance-Meditation speziell für Stotterer bietet über 24:38 Minuten einen leichten, beruhigenden Einstieg in die Meditation. Die Mediation ist mit gesprochener Anleitung. In diesen Minuten wirst Du völlig bei Dir sein:

Stop-Stottern App

Zwerchfell Animation in der App

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Stottern

Stottern (syn. chronische Balbuties) ist eine Störung des Redeflusses, bei der einzelne Wörter oder Wortsilben wiederholt werden bzw. nicht ausgesprochen werden können. Diese Symptomatik des Stotterns ist begleitet von krampfartigen Koordinationsstörungen der Sprechmuskulatur.

Stottern durch genetische Ursachen

Erblich bedingte Prädisposition durch
 Konkordanz in Zwillingsstudien

  • EEZ ggü. ZEZ: 73 % > 11 %

In 38 % der Stotterfamilien wurden andere Stotterer gefunden, nur in 1,4 % den Familien von Nicht-Stotternden

Stottern durch somatische Ursachen

  • Zerebrale Funktionsstörungen
 nach Schädel-Hirn-Trauma und bei frühkindlichen Hirnschädigungen
  • Ineffizienz des neuromuskulären Kontrollsystems
  • Hemisphärenambivalenz 
bzw. Dysfunktion

Stottern durch psychologische Ursachen

  • PA: prägenitale Konversionsneurose

  • „Diagnosogenic“-Theorie (soziale Diagnose)

  • Antizipationshypothese: 
Angst vor dem Stottern

  • Stottern infolge emotionaler Erregung

Äthiologische Bewertung des Stotterns

  • Somatische Aspekte des Stotterns scheinen eher 
geeignet, die Entstehung und 
Verursachung zu erklären
  • Psychologische Aspekte des Stotterns dienen 
vornehmlich der Erklärung von 
Entwicklung und Aufrechterhaltung

Geschlechterspezifische Verteilung des Stotterns

  • 3 : 1  bis 4 : 1

Mögliche Ursache:

  • Erwartung soz. Aufwärtsmobilität von ♂;
  • Höhere Stotterinzidenz in 
matriachalen Gesellschaften bei Frauen; Exp.: Goldmann (1967)
  • Höherer Testosteronspiegel, der das Wachstum 
der linken Hemisphäre verlangsamen kann

Beginn und Verlauf des Stotterns

  • Z. T. verzögerte Sprachentwicklung
  • Entwicklungsstottern bei 80% aller Kinder
zwischen 2. und 7. Lebensjahr
  • Beginn: zwischen 3. - 6. Lebensjahr
  • Häufigkeitsgipfel zw. 6. - 8. Lj. & 12. - 14. Lj.
  • Nachahmungs- bzw. Beobachtungslernen
  • Elternverhalten

Symptome des Stotterns (Klassifizierung)

  • Charakteristika
  • Grundsymptomatik
  • Sekundär- bzw. Begleitsymptomatik, v. a. beim tonischen Stottern 
z.B. in Mimik, Augenpartie

Sekundärsymptomatik des Stotterns

Beobachtbare Charakteristika des Stotterns

  • Konsistenzeffekt
  • Adaptionseffekt
  • Weitere Einflüsse auf die
 Variabilität des Stotterns:

    - Sportliche, musikalische Betätigung,

    - abweichende Sprechweisen

Weitere Charaktaristika des Stotterns

  • Symptomfrei bei: Singen, sinnlosen Wörtern

  • Wenig Symptome beim Zählen, Buchstabieren 

    Wichtigkeit der Sprache als Kommunikationsmittel reduziert
    > Kommunikative Verantwortlichkeit ist eine wesentliche Einflussgröße des Stottern

Stottern als soziales Verhalten

  • Angst vor sozialer Ablehnung, Isolierung
  • Stigma des Anormalen und die Erwartung sozialer Inkompetenz
  • Reaktionsstereotypie: Lustig und spaßig
  • Vermeidungsverhalten
  • Selbstkonzept sozialer Inkompetenz
  • Komorbidität: GAS, 
Soziale Phobie, Depressionen

Stottern: Therapie

  • Logopädie
  • Tiefenpsychologische Ansätze, 
Psychoanalyse, Verhaltenstherapie
  • Selbsthilfegruppen
  • Medikamentöse Therapie
  • Selbstmodifikation



>  Hohe Rückfallquote in Katamnese

Stottertherapie exemplarisch

  • Van Riper: willentliches Stottern
  • Systematisches Einüben durch Techniken
  • Veränderung des Sprechrhythmus'
  • Entspannungsverfahren
  • Beeinflussung der Atmung
  • Wahrnehmungslenkung
  • VT hinsichtlich Sozialer Phobie

Mehrdimensionale Therapie bei Stottern

  • 1. Ebene: Sprech- und Sozialtherapie
  • 2. Ebene: Selbstmodifikation Entfaltung – Übung – Festigung

Multimodaler Therapieansatz bei Stottern

  • Ebene des Sprechens
  • Verhaltensebene
  • Kognitive Ebene
  • Emotionale Ebene

Elemente in der Therpie gegen Stottern

  • Psychoedukation
  • Kognitive Umstrukturierung, 
v. a. hinsichtlich Selbstwirksamkeit, Attributionsstil und sozialer Ängste
  • Rollenspiele, in-vivo-Expositionen
  • Einüben realitätsbezogener Bewertungen 
des eigenen Sprechens
  • Selbstbeobachtungsübungen
  • Atem- und Sprechübungen
  • Entspannungsverfahren dienen der 
  • Erzeugung angstinkompatibler Situationen
  • Beratung bzw. Einbeziehung der Eltern
    (Kind als Symptomträger?)
  • Soziales Kompetenztraining
  • Rückfallpäventionsstrategien dienen der Stabilisierung und Verstärkung des flüssigen, angstfreien Sprechens
  • Exploration des Vermeidungsverhaltens
  • Videodokumentation
  • Bearbeitung biographisch ursächlicher 
bzw. aufrecht erhaltender Bedingungen
  • Stressimmunisierung
Hans Liebelt

Hans Liebelt

Ich habe 35 Jahre lang selbst stark gestottert. Das waren Jahre, in denen ich mir vor Aufregung sogar die Zunge blutig gebissen habe. Seit 1996 leite ich des Stotterer-Training, das ich zuvor wegen meines Stotterns entwickelt habe. Durch das Stotterer-Training habe ich das Stottern überwunden, und wenn Du bereit bist zeige ich Dir wie. Hast Du Fragen? Oder das Bedürfnis, mir einfach mal zu schreiben? Ich freue mich auf Deine Nachricht!

02351 - 8954097
Mo - Fr: 12:00 - 20:00 Uhr
hans@stop-stottern.de
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